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Freitag 11.11 und Samstag 12.11.2011 am Weissenhäuser Strand


   
 

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Das war das METAL HAMMER PARADISE 2017


Wie eine jeansbejackte Metal-Urlaubstruppe seid Ihr im Weißenhäuser Strand eingefallen und habt das METAL HAMMER PARADISE wieder einmal zu einem der entspanntesten und herzlichsten Metalfestivals der Bundesrepublik gemacht. 4000 Metalfans aus nah und fern folgten dem Ruf der Ostsee, um es sich in herbstlicher Atmosphäre, bei kühler Gerstenkaltschale und exzellenter Beschallung gut gehen zu lassen. Dank des schönen Wetters am Samstag, dem Wellness-Angebot und der konstanten Versorgung mit Gitarrenriffs fiel das auch gar nicht schwer!

Und was war bitte auf den Bühnen los? Kann man sich eigentlich einen besseren Opening-Act als Feuerschwanz vorstellen, die mit ihrer zünftigen, augenzwinkernd-zweideutigen Gute-Laune-Show das bereits volle Zelt von null auf Betriebstemperatur gebracht haben? Natürlich ließ es sich Thorsten „Zacke“ Zahn vom METAL HAMMER auch dieses Jahr vor dem ersten Auftritt nicht nehmen, die Metal-Meute willkommen zu heißen. Den vorläufigen musikalischen Höhepunkt setzte definitiv die Queen des Heavy Metal, die wieder eindrücklich bewies, dass eine DORO-Show nur edler, aber niemals leiser wird! Mit Paradise Lost zogen die Advokaten der Melancholie in den Baltic Festsaal ein und zeigten uns mit ihrer Show einmal mehr, warum sie seit vielen Jahren die Gemüter bewegen. Den explosiven Schlussakkord des Tages setzten Powerwolf auf der Zeltbühne, die arschtight, mächtig und mit jeder Menge PS unterm Hintern eine Metalshow abfeierten, wie sie im Buche steht.

Der Samstag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein und einer Menge Rahmenprogramm, das für METAL HAMMER PARADISE immer ein kleines Sahnehäubchen ist. Leider konnten Tobias Kersting von Oden Organ und Roger Öjersson von Katatonia ihre Gitarren-Workshops nicht abhalten, es sprangen jedoch Ricky Wagner von Rezet und die Ladies von Thundermother mit Freuden ein. Eluveitie erklärten ihre mittelalterlichen Instrumente einem staunenenden Publikum, bevor es sie später auf die Maximum Metal Stage zog, um ein Set zu spielen, das die Münder offen stehen ließ. Katatonia beschworen zuverlässig die Dunkelheit herauf, während die ehrwürdigen Testament und die Kalifornier Death Angel einmal mehr zeigten, dass Thrash Metal alles andere als tot ist. Vor allem Kreator zerlederten so dermaßen die Maximum Metal Stage, dass man wieder mal eindrücklich daran erinnert wurde, warum sie auch nach 36 Jahren Bandgeschichte noch immer zur Spitze des deutschen Thrash Metal-Adels gehören.

Freunde, was sollen wir sagen – Nie war ein Festival erholsamer, nie war die Besucherschar eine eingeschworenere und nie hat der November so viel Spaß gemacht, wie an diesem Wochenende. Wir verneigen uns und freuen uns auf nächstes Jahr!

 

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